Januar, 2016

  1. Impro in Film und Fernsehen – Teil 3

    Januar 25, 2016 von superadmin

    Diese Impro-Probe aus „Family Guy“ ist recht realistisch.

    TEAM

    Auch die Übungen in unserer Proben zielen auf Lockerung, Spontaneität und Zusammenarbeit ab. Denn erst durch Teamwork kann eine gute Szene entstehen. In dieser Szene wird das Teamwork durch Peters Beharren auf seiner Idee komplett unmöglich.

    Das Gleiche gilt auch im beruflichen Umfeld – daher sind Unternehmenstheater-Workshops ein guter Weg, die Grundlagen guter, ergebnisorientierter Zusammenarbeit besser zu verstehen.


  2. Impro in Film und Fernsehen – Teil 2

    Januar 17, 2016 von superadmin

    Nach unserem ersten Blogeintrag über die Nutzung von Impro-Theater in Film und Fernsehen folgt nun der zweite. Liam Neeson (herrlich selbstironisch) versucht in dieser Szene aus der englischen Serie „Life’s too short“, Impro-Comedy zu meistern. Sein entscheidender Fehler: Er negiert die Eingaben seines Mitspielers. Zudem hängt er viel zu sehr an seinen eigenen Ideen.

    Ohne die Offenheit, den anderen ernst zu nehmen und einzubeziehen, klappt es beim Impro eben nicht. Auch im echten Leben, zum Beispiel in der Beziehung von Vorgesetzten zu Mitarbeitern, kann es enorm helfen, die Ideen des anderen anzuhören, ernst zu nehmen und darauf aufzubauen.


  3. Impro in Film und Fernsehen

    Januar 9, 2016 von superadmin

    Bei unseren Impro-Shows gehen immer noch ein paar Hände im Publikum hoch, wenn wir fragen: „Wer hat noch nie Impro gesehen?“ Vor 12 Jahren (ja, so lange gibt es uns bereits!!) waren das noch deutlich mehr. Es ist eine schöne Sache, dass unsere Kunstform seit den 80er Jahren in Deutschland immer bekannter wird. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Erwähnungen von Impro-Theater und Impro-Workshops in Film und Fernsehen. Wie hier, bei der amerikanischen Serie „The Office“ – eine Adaption der gleichnamigen englischen Serie, die in Deutschland als „Stromberg“ aufgelegt wurde.

    Ein schönes Beispiel, wie man es NICHT macht. „Stromberg“ heißt hier Michael (gespielt von Steve Carell) und zieht einfach sein Ding durch – im Grunde ist er der Fußballspieler, der im Alleingang aufs Tor vorprescht. Er tritt eine Tür ein, wo vorher keine war und findet es auch nicht befremdlich, ein fröhliches Kind mit vorgehaltener Waffe anzusprechen. Wie beim Fußball gelingen solche Szenen beim Impro selten. Er hätte auf das bereits Etablierte (das fröhliche Kind) eingehen müssen, dann wäre vielleicht etwas daraus geworden.

    Im Grunde ist Impro eine Übung in Teamfähigkeit, daher werden Impro-Workshops in Unternehmen gerne zum Teambuilding genutzt. Würde Michael ernsthaft den Impro-Kurs weitermachen, würde er vielleicht lernen, teamfähiger zu sein – aber bei dieser TV-Figur sehe ich da keine Chance…