Februar, 2016

  1. Das Impro-Traumschiff sticht in See

    Februar 22, 2016 von superadmin

    MS Taubenhaucher mit Crew 2Hach, das gute Traumschiff legte am 27.2. von Köln-Kalk ab in Richtung Patagonien. Leider wurden die Passagiere auf unerklärliche Weise dezimiert. Hatte Königin Marie Antoinette etwas damit zu tun? Oder waren es die beiden Diebe, welche die Gäste stets erleichterten? Pianist Roger und die Witwe Maria überlebten jedoch und fanden zueinander. Sie blieben in Patagonien – und wenn sie nicht ermordet sind, züchten sie dort immer noch dreibeinige Ziegen.


  2. Impro in Film und Fernsehen – Teil 4

    Februar 4, 2016 von superadmin

    Apfel Wurm Wie im wahren Impro-Leben geben die Zuschauer im Impro-Kurs von „Orange is the new black“ mal sinnvolle, mal sinnlose Vorgaben – der Moderierende sollte jedoch besser damit umgehen können als in diesem Beispiel. Es ist auch nicht besonders zielführend, die Szene durch die Vorgabe „Es muss drei Minuten dauern“ künstlich in die Länge zu ziehen. Denn sehr richtig ist der Einwand von Insassin Soso: Man sollte beim Improtheater „Transaction scenes“, also Verkaufsszenen, vermeiden. Denn die Charaktere kennen sich dann meistens nicht und reden nur über Dinge – da ist es schwer, eine emotionale Story entstehen zu lassen. Hier passiert es aber doch:

    Die Autoren der Serie nutzen das Improtheater als Werkzeug zur Aussprache zwischen den beiden Hauptcharakteren. Die formal in einem Laden spielende Szene bekommt so eine emotionale Bedeutung auf metaphorischer Ebene. Besitzer und Kunde kennen sich und haben offensichtlich eine gemeinsame Vergangenheit. Genau das ist ein prima Ausweg für Improspieler, die auf der Bühne ins Stocken geraten: Dinge emotional aufladen und mit einer metaphorischen Bedeutung belegen.