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Die T-Shirt-Heldenreise

shirt

Etwas war nicht richtig in der Welt der Taubenhaucher: Sie hatten keine schönen Auftritts-T-Shirts. Eines Tages sollte sich dieses ändern. So wurde lange Zeit diskutiert, welche Art von Shirt nun zu tragen wäre. Prompt traten schon Schwellenhüter auf, in Form von unzähligen Diskussionen, Verwerfen der Ergebnisse, neuen Diskussionen … das Shirt war zu der Zeit ein sich schnell wechselnder Gestaltenwandler. Schließlich wurde sich darauf geeinigt, das Logo einfarbig auf den Rücken schwarzer T-Shirts drucken zu lassen. Als besonderes Schmankerl durfte jeder Taubi seine Farbe selbst aussuchen! Und ein Held wurde bestimmt, nämlich Axel, mit nur einem Ziel: Jeden Taubenhaucher mit seinem eigenen T-Shirt glücklich zu machen!

Natürlich musste Axel auch gleich blocken: Es war scheinbar nicht möglich, jede Farbe zu drucken, und die Wünsche waren ausgefallen. (Was ist „mauve“??? – Welcher Mann weiß denn so was!?!)

So ging Axel zum Copyshop XY (wer wissen will, welcher Laden das ist, der soll mich ansprechen) und fand seinen Mentor in Gestalt des netten Mannes hinter der Theke. Er überließ als Gabe unserem Helden eine Farbpalette mit den schönsten Farben und einen Shirt-Katalog mit den schönsten Shirts.

Sodann trafen bei Axel auch langsam die Bestellungen von Shirts und Farben ein, wobei Axel ein Rätsel gestellt wurde: Es wurde ein Shirt bestellt, welches es gar nicht gibt! Axel zermarterte sich das Hirn, wie sollte er dieses Rätsel lösen?
Nun, Barbara hat mir bis heute nicht verraten, was ein „007-Shirt“ ist, so kann diese Baustelle in dieser Heldenreise wohl nicht zugemacht werden … Barbara war eben die typische Trickster-Figur – die den Helden mit der „Energie des Unfugs“ verwirrte!!!

Schließlich ging Axel zu seinem Mentor im Copyshop XY und übergab ihm die Bestellung. Das Logo stellte sich als Schwellenhüter heraus: Es wollte sich von keinem Grafikprogramm der Welt öffnen lassen. Doch der Mentor trickste das Logo aus und löste das Problem. Axel war seinem Ziel wieder näher gekommen. Doch dann sah der Mentor, welche Farben von den Taubenhauchern gewünscht waren. Und er verschwand im Keller.

Bange Minuten verbrachte Axel im Copyshop XY, bis der Mentor wieder aus dem Keller kam. Er hatte sich zu Axels Schatten verwandelt und sagte: „Wir haben kein Orange, und auch nicht Magenta, das müssen wir anders regeln!“ Axel verwies auf die Farbpalette des Mentor/Schatten-Gestaltwandlers doch der meinte nur, Orange und Magenta würde niemals jemand wollen und das zu bestellen wäre für ihn unsinnig. Axel sah plötzlich, wie der einst so fruchtbar wirkende Copyshop XY zur Servicewüste austrocknete, und begab sich geschlagen auf den Rückweg, ohne ein Elixier erhalten zu haben.

In der U-Bahn schien Axel dem Tode nahe, was würden seine Mit-Taubenhaucher von diesem Nicht-Erreichen des Ziels halten? Es war sicher kein Applaus zu erwarten. Doch daheim tankte Axel neue Kraft in Form eines mit Schokolade aromatisierten Kaffees. Wie bei einer Wiederauferstehung war er plötzlich wieder guten Mutes, und schon kam ihm eine neue Idee: die Gelben Seiten! Sodann fand er einen Copyshop ABC und mailte ihn an.
Und tatsächlich, dieser Laden hatte Orange und Magenta vorrätig! Axel jubelte!

Doch nicht lange. Denn angekommen beim Copyshop ABC kam ein weiterer Schwellenhüter auf ihn zu: Das Logo habe seine Macken. Diesmal war es zwar zu öffnen, doch einiges stimmte damit nicht. Was genau, das wollte Axel nicht in den Sinn, denn es waren alles Fremdworte aus dem Grafik-Bereich, die sein Gehirn weder abspeichern noch verarbeiten konnte. Hatte der böse Schatten aus dem Copyshop XY nur so getan, als könnte er das Logo austricksen? Oder war er einfach geschickter als die Leute bei ABC? Axel brauchte Hilfe von seinem Verbündeten Wolfram, der sich schnell bereit erklärte, bei ABC anzurufen.

Und so stellte sich heraus, dass das Logo noch einmal bearbeitet werden musste – eine weitere Schwelle auf dem Weg zum Ziel! Glücklicherweise konnte die Dame vom Copyshop ABC die Bearbeitung übernehmen, doch natürlich wollte sie etwas dafür: Axel sollte ihren Mann umbringen. Axel war im Zwiespalt – sollte er morden, um das Ziel zu erreichen? Als allerletzte Möglichkeit fragte er, ob er ihr stattdessen nicht einfach 10 Euro geben könnte. Die Frau war einverstanden und somit zu einer Verbündeten gewandelt! ;-)

So vergingen zwei Wochen. Axel hatte alles getan, nun musste er warten. Und warten. Und schließlich bekam er den rettenden Anruf: Die T-Shirts seien fertig!
Sollte nun ein allerletztes Aufbäumen von gegnerischen Kräften das Happyend verhindern?

Nein!

WIR HABEN NEUE T-SHIRTS!!!

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