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Schilda in Köln

Hier mal was zum Thema “Kultur in Köln”:

Man nehme:
- Ein leerstehendes Gewerbegebäude in bester Innenstadtlage
- Ein paar einfallsreiche Theaterbegeisterte, die in ebendiesem Gebäude eine Spielstätte einrichten
- Ein kafkaeskes städtisches Amt.

Heraus kommt Folgendes:


Per Ordnungsverfügung vom 26. 7. hat das Bauaufsichtsamt Köln dem Raketenklub die weitere Nutzung seines Raumes “in der Weidengasse 21 als Kleintheater” bei Strafe von 5000,- €, die „beliebig oft wiederholt … werden können“, dauerhaft untersagt. Wir können daher kein Septemberprogramm anbieten.
[...]
Realistisch funktioniert der Spielort mit lediglich 34 Plätzen die ganze Zeit hindurch prima, zwischenfalls- und beschwerdenfrei, mit guter Resonanz von Publikum und Presse. Brand- und Anwohnerschutz sind keine Themen. Aber die neue Nutzung der leerstehenden Gewerbehalle stellt eine „wesentliche Nutzungsänderung“ dar: dadurch wird das alte Gebäude, bespielbar ohne jede Baumaßnahme, juristisch zum Neubau – und Neubauten sind im Sanierungsgebiet nicht gestattet.

In ganzer Länge nachlesen kann man diesen Schildbürgerstreich hier

Eine Reaktion zu “Schilda in Köln”

  1. raketenklub

    vielen dank!

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