Improtheater aus Köln

5.5. – Impro-Besuch aus Marburg

Fast Forward Theatre

Fast Forward Theatre

Am Samstag, 5. Mai, haben wir schnell vorlaufende Gäste auf der Bühne: Das Fast Forward Theatre aus Marburg wird mit uns den Abend bestreiten. Freuen Sie sich mit uns auf Dramatik und Komik im schnellen Wechsel!

Samstag, 5. Mai 2012, 20 Uhr:
Impro-Show zusammen mit Fast Forward Theater aus Marburg im Bürgerhaus Kalk, Keller (Eingang über den Hof), Kalk-Mülheimer Str. 58, 51103 Köln
Eintritt: 7 Euro inkl. MwSt., Karten unter Tel.: 0221/987 6020 (Sprechen Sie einfach auf den Anrufbeantworter.)

Offene Probe für Improspieler

Zum mittlerweile vierten Mal bieten wir die “Offene Probe” in Köln-Ehrenfeld an. Diese richtet sich an alle, die bereits Impro-Erfahrung haben und dieses Hobby gerne vertiefen möchten.

Am 13.02.2012 treffen wir uns um 19:15 Uhr am Informationsbüro des Bürgerzentrums Ehrenfeld in der Venloer Straße 429. Die Probe wird um ca. 21:45 Uhr vorbei sein. Bitte meldet euch zeitnah über Facebook oder unter impro.taubenhaucher[at]gmail.com an, um einen Platz zu reservieren – aus Platzgründen werden wir die Teilnehmerzahl auf 12 begrenzen.

Für etwas Obst, Kekse und Wasser wird gesorgt sein, und wir würden uns über Spenden dafür freuen. Ansonsten ist die Probe kostenlos. Wir freuen uns auf euch!

Emotionen twittern

Mit unserem Impro-Auftritt beim Twittwoch in Köln haben wir Neuland betreten – digitales Neuland. Die Vorgaben kamen nur zum Teil “analog” über die Stimmen des Publikums, vielmehr haben diese ihre Smartphones, Tablet PCs oder sonstige Internet-fähigen Geräte dabei, um uns Vorgaben zu twittern, die wir durch die an die Wand gebeamte “Twitterwall” in Echtzeit ablesen konnten.

Logo twittwoch e.V.

Damit haben wir uns für eine “Emotionale Achterbahn” Gefühle twittern lassen, und für das Spiel, das wir analog “Zettelspiel” nennen, haben wir einfach die ankommenden Tweets mit Hashtag #twk für “Twittwoch Köln” adhoc in die Improtheater-Szene mit eingebaut. Das Publikum twitterte eifrig mit und hatte viel Spaß! Ebenfalls haben wir ein Video eingebaut, das wir nach zwei Stichworten der Zuschauer bei youtube fanden. Wir schauten es circa eine Minute lang mit dem Publikum an, anschließend spielten wir es auf der Bühne zu Ende – was sich wegen der abstrakten Natur des Videos als skurril, aber unterhaltsam entpuppte.

Die Blogger von denkwerk und Pottblog haben hier und hier über den Abend berichtet. @kehrseite hat die Twitter-Zahlen des Abends zusammengefasst. Unser Twitter-Account zählt nun etliche Follower mehr, und auch auf Facebook sowie unserer neuen Google plus-Seite steigen die Fanzahlen. Und hier ein Video, das Ben während der Anmoderation drehte:

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Impro über Twitter

Logo twittwoch e.V.

Am Mittwoch, 30.11. 2011 kann die ganze Welt eine unserer Impro-Shows bei Twitter verfolgen. Denn wir spielen beim Twittwoch Köln – einer Veranstaltung unter dem Motto “Social Media von und für Unternehmen”. Dort spielen wir eine 30-Minuten-Impro-Show mit Vorgaben aus der Welt von Internet und Social Media. Der Twittwoch Köln ist ausgebucht, kann aber auch im Internet miterlebt werden! Ab 19 Uhr könnt ihr diese Twitter-Wall besuchen.

Dort sieht man in Echtzeit alle Tweets reinkommen, die von Twitter-User geschickt werden und dabei mit dem Code (Hashtag) #twk (für Twittwoch Köln) versehen sind. Ab 21 Uhr sind wir dran, und die Besucher dort werden das Geschehen fürs Web in Echtzeit kommentieren. Es ist bestimmt mal spannend, eine Improtheater-Show so zu erleben!

Wenn ihr selbst einen twitter-Account habt, dann könnt ihr ebenfalls einen Tweet mit #twk absetzen und so einen Gruß in die Veranstaltung schicken – wir sehen das auf der Twitterwall, die bei uns an die Wand geworfen wird. Wir Taubenhaucher sind übrigens auch auf Twitter unter dem Namen @TheaterImpro vertreten: Folgt uns!

Die Kaktussen kommen.


Nach Köln. Und zwar am 3. Dezember. Dann startet in Köln-Kalk der Improtheater-Wettstreit Taubenhaucher gegen Kaktussen.

Wortspiel gegen Wortspiel.

Rheinland gegen Franken.

Köln gegen Würzburg.

Rhein gegen Main.

Wer wird der Sieger des Impro-Wettkampfs? Sie, das Publikum, haben es per Klatsch-Votum in der Hand. Zusätzlich erhalten Sie am Eingang Rosen und nasse Schwämme, die Sie bei exzellenten Leistungen, bzw. bei Gemeinheiten und Ungerechtigkeiten auf der Bühne per Wurf einsetzen können. Das wird ein Riesenspaß!

Samstag, 3. Dezember 2011, 20 Uhr:
Impro-Match gegen die Kaktussen aus Würzburg im Bürgerhaus Kalk, Keller (Eingang über den Hof), Kalk-Mülheimer Str. 58, 51103 Köln
Eintritt: 7 Euro inkl. MwSt., Karten unter Tel.: 0221/987 6020 (Sprechen Sie einfach auf den Anrufbeantworter.)

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Impro im Traum

Ben vom Improtheater KölnUm gutes Improtheater zu spielen, muss man sich gut kennen. Da kann es vorkommen, dass man manchmal sogar voneinander träumt. So hatte ich (Axel) einen recht lebhaften Traum mit Ben in der Hauptrolle. Ben konnte fliegen. Ja, er flog über ein Waldstück und hatte dazu irrsinnig große Kraft, die er nutzte, um Bäume auszureißen. Die ließ er in über einem großen Gebiet dann aus der Luft wieder fallen und schottete damit das Waldgebiet komplett von der Außenwelt ab.

In dieser Zone befand sich eine Landstraße. Die Autofahrer konnten nicht weiter, ausgerissene Bäume versperrten überall den Weg! Sie waren eingeschlossen. Nachdem sie sich in der ihnen zugänglichen Welt umgesehen hatten, stellten sie fest, dass sie alle Männer waren. Es gab unter ihnen keine Frauen! Was nun? Ein Leben ohne Frauen in einer abgeschotteten Welt, das fanden die Männer gar nicht lustig. Aber da war ja noch Ben. Alle schauten auf ihn. Einer hatte schließlich die Idee, wie man Frauen in ihre Welt holen könnte und sagte:
„Hey! Du kannst doch fliegen! Du kannst Frauen herbringen.“

Daraufhin schaute Ben verlegen zu Boden und sagte:
„Aber wenn eine Frau dabei ist, kann ich nicht fliegen …“

Impro verändert dich

Die Sommerpause neigt sich dem Ende zu – bald ist wieder Zeit, kühle Abende bei herzerwärmendem Improtheater zu verbringen. Wir Taubenhaucher haben den Sommer über natürlich nicht untätig in Köln herumgesessen. Wir haben neue Ideen getankt, gesucht, sind sogar danach getaucht. Das hat Ben nun auf Video dokumentiert, zusammen mit den Taubenhaucher-Freunden Liangyu Liu und Zisong Ma. Neben Ben steht Liu vor der Kamera, isst dabei Pool-Nudeln aus einer Schüssel mit einer Kuh darauf und erfährt am Ende des Clips, dass Impro-Theater einem nicht nur die Schuhe ausziehen kann. Ma hat sich um Kamera, Schnitt und Sound gekümmert – vielen Dank an alle Mitwirkenden! Hier gibt es sogar eine englische Version des Clips. Die Taubenhaucher stehen mit der ersten Impro-Show des Herbsts am 8.10. in Köln-Kalk wieder auf der Bühne! Weitere Infos und Termine gibt’s hier.

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Improtheater-Spieler sind Jasager

Köln
“Et rähnt doch jar nit.” sagt der ältere Herr in tiefem, rauchigem Kölsch zu mir. Er sitzt auf der Bank vor seiner Wohnung und unterhält sich in meiner Straße mit jedem, der vorbeigeht. Ich hatte gerade meinen Schirm aufgespannt, weil es bereits vom Himmel tröpfelte. Aber der Mann war anderer Meinung.
Ich sagte darauf: “Na ja, es fängt gerade an.” Aber er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und wiederholte stoisch: “Et rähnt doch jar nit.”

Sofort nahm ich meinen Schirm zur Seite und sagte: “Stimmt!” Und er: “Siehste.”

Kurz darauf kam mir in den Sinn, wie sehr Improtheater aufs Leben abfärbt. Impro-Spieler sind nämlich Ja-Sager. Vom ersten Kurs an bekommen sie eingetrichtert, dass das, was gesagt wird, auch stimmt. Ja! Natürlich regnet es nicht! Missachtet man diese Regel, kann keine so schöne (wenn auch kurze) Szene entstehen.

Übrigens fing es nach dem Tröpfeln wirklich nicht an, zu regnen. Ich hatte schon immer das Gefühl, die kölsche Sprooch hat etwas Beschwörerisches.

Et rähnt doch jar nit.

Foto von dev null

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Offene Probe in Ehrenfeld

Zum dritten Mal bieten wir die offene Probe in Ehrenfeld an. Am 23.05. treffen wir uns um 19:15 Uhr am Informationsbüro des Bürgerzentrums Ehrenfeld.
Die Probe wird um ca. 21:45 Uhr vorbei sein. Bitte meldet euch bis zum 22.05. unter impro.taubenhaucher[at]gmail.com an, um euch einen Platz zu reservieren. Aus Platzgründen werden wir die Teilnehmerzahl auf 12 begrenzen.

Der Schwerpunkt dieser Probe wird auf der Arbeit mit dem Partner liegen. Für etwas Obst, Kekse und Wasser wird gesorgt sein und wir würden uns über Spenden dafür freuen. Ansonsten ist die Probe kostenlos.
Wir freuen uns auf euch.

Kalk: Kampf mit Sex und Gewalt

Nach der letzten Show in Kalk hat uns ein Zuschauer seine Eindrücke gesendet. Wir zeigen euch den Text mit ein Paar Bildern des abends hier:

Köln Kalk ist berüchtigt. Dunkle Straßen, fiese Gestalten und ständige Kämpfe. Dies ist der Heimatort der „Taubenhaucher-Gang“ sich am 12. Februar ein hartes Match lieferte; gegen „Musenkuss nach Ladenschluss“ aus Mainz kamen alle Mittel zum Einsatz.

An dieser Einleitung ist alles falsch. Zunächst mal ist Kalk ein multinationaler Stadtteil, den viele seiner Einwohner gerade deswegen sehr schätzen. Dort gibt es viele besuchenswerte Kneipen wie zum Beispiel das Trash Chic, in dem man bei einem gepflegten Augustinerpils umsonst kickern kann. Und zum anderen ist ein „Match“ in der Impro-Szene eben kein Wettbewerb um die Frage, wer der bessere ist. Ein Match ist eine Veranstaltung bei der alle ihren Spaß haben – vor allem das Publikum.

Denn die Zuschauer entscheiden am Ende einer Szene, wie viel Punkte sie den Beteiligten geben wollen; die Skala reicht von eins bis fünf. Jede Gruppe stellte drei Spieler, die sich den Herausforderungen stellten. Mal waren die Gruppen getrennt, mal durften sie gemeinsam spielen. Dann ist besonders schwer zu entscheiden, welche Gruppe mehr zum Gelingen beigetragen hat.

Eine besondere Herausforderung für die Taubenhaucher war es, eine Szene zu spielen, bei der das Publikum nicht lachen durfte. Es wurde eine blutige Geschichte, in der ein brutaler, adliger Hemdsträger auftrat. Dann wurde der Song Are you lonesome tonight aufgeführt, den in den Fünfziger Jahren ein Bellafonte aufgeführt hat. Durch die vielen Coverversionen wurde es ein echtes Stück Musikgeschichte.

Der souveräne Moderator zog sich das eine oder andere Mal den Unmut des Publikums auf sich, weil er einer Gruppe Punkte abzog.  Er vermeinte technische Unzulänglichkeiten gesehen zu haben. Einmal zwang er alle sechs Spieler auf die Bühne, um gemeinsam ein Ständchen zu singen. Dabei hatten alle Spieler eine hervorragende Technik und sprühten vor feurigen Ideen. Die Mainzer setzen einige Male Stilmittel ein, um Gewalt auf die Bühne zu bringen. Und so manch Zuschauer stockte dann der Atem: Hat der Kerl das Mädchen jetzt wirklich geschlagen? Ja, natürlich. Beim Impro ist alles echt.

Am Ende setzen sich die Mainzer durch; wohl auch, weil der Moderator weniger Hemmungen hatte, den Taubenhauchern Punkte abzuziehen. Dafür durften sie einen Preis mitnehmen. Jeder bekam ein niedliches Badebärchen. Herzlichen Glückwunsch.
(Text von Ronald Pabst / Bilder von Jan Falk)